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Piercing Spirituelles PiercingFür den normalen Westeuropäer kaum vorstellbar, stechen sich in Thailand während einer Götterbeschwörung teilnehmende Männer Eisenstangen, Schwerter oder Äste durch die Zunge, die Wangen, die Haut an Armen und Beinen oder durch andere Körperstellen. Die Männer versetzen sich dazu in einen Trancezustand, genau wie die Teilnehmer am Thaipusam-Fest in Malaysia. Letztere durchstechen verschiedene Körperteile mit Haken oder Spießen. Die entstandenen Wunden werden teilweise mit Asche desinfiziert und bluten selten oder kaum. Die wahrscheinlich grausamste Art des spirituellen Piercens ist das, was sich manche Indianerstämme aus Tradition antun. Die Haut an Rücken oder Brust wird durchstochen und Holzpflöcke, die an Schnüren festgemacht sind, hindurchgeführt. Anschließend werden die Schnüre für vier Tage an einem Baum fixiert. |
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